Die kleine Apfelpresse

Aktuelles rund um EinHeimischer und Streuobst

Wir wollen nicht nur den leckersten Apfelsaft machen, uns liegt vor allem der Erhalt der Streuobstbestände am Herzen. Wenn Sie etwas entdecken, das hier in die kleine Apfelpresse gehört oder Sie zu einem Thema nähere Informationen wollen, nutzen Sie das  Kontaktformular und teilen Sie es uns mit!

Obstankauf 2021

Der diesjährige Obstankauf hat begonnen. Die Termine, Preise und weitere Informationen finden Sie hier

Neuer Vorstand für unsere Genossenschaft gesucht!

 

Für die Genossenschaft „Streuobst Mittelfranken-West“ wird ein neuer Vorstand gesucht. Nach mehr als sieben Jahre an der Spitze gibt Wolfgang Haager sein Amt ab, sein Schwerpunkt rund um die Säfte, Schorlen und Secco der Marke EinHeimischer war der kaufmännische und organisatorische Bereich.

 

Die Aufgaben bei der im Sommer 2014 in Burgbernheim gegründeten Genossenschaft sind auf mehrere Schultern verteilt, so kann sich auch das neue Mitglied im Vorstandsteam auf die Standbeine Verwaltung Organisation und Finanzen konzentrieren. Das Anforderungsprofil beinhaltet seitens der Genossenschaft unter anderem organisatorisches Geschick und entsprechende EDV-Kenntnisse, aber auch Interesse am Thema Streuobst und an regionaler Vermarktung. Denn seit der Gründung der Genossenschaft stand der Erhalt der Streuobstwiesenbestände im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim im Mittelpunkt, ganz nach dem Motto „Landschaft in der Flasche“.

 

Zu den Mitgliedern gehören die meisten der Landkreiskommunen, außerdem Vereine, große Unternehmen und zahlreiche Privatpersonen. Wie die Mitgliederzahl der Genossenschaft ist auch deren Produktpalette in den vergangenen sieben Jahren sukzessive gewachsen. Rasch folgten auf die Klassiker Apfelsaft und Apfelschorle eine rote Schorle sowie der Kir Regional, die jüngsten Neuzugänge sind ein Apfel-Birne-Aroniasaft und ein Streuobst-Cider. Neben dem Ankauf von Streuobst zählt die Vermarktung der EinHeimischer-Produkte zu den wesentlichen Aufgaben der Genossenschaft.

Das Vorstandsamt der Streuobstgenossenschaft ist verbunden mit einer Anstellung auf Basis eines 450-Euro-Jobs. Bewerbungen werden online an Matthias Schwarz, den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, unter m.schwarz@burgbernheim.de entgegengenommen. Dieser steht außerdem bei Fragen zum Stellenangebot unter der Telefonnummer 09843/309-20 Rede und Antwort.

Heimlieferdienst 

Unter der Rubrik Heimliefer-dienst, hier auf dieser Seite, finden Sie ab jetzt alle Liefer-dienste, die Ihnen unsere Streuobstprodukte direkt nach Hause liefern.

Bayerischer Umweltminister zu Besuch in den Burgbernheimer Streuobstwiesen

 

Anlässlich der Herbstklausur der Freien Wähler im Kur- und Kongresszentrum Bad Windsheim besuchten die Politiker die Streuobstwiesen in Burgbernheim. Neben dem bayerischen Umweltminister Glauber, Burgbernheims Bürgermeister Schwarz, sein Stadtgärtner Grefig und Streuobstspezialist Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken war natürlich auch Andrea Blaser von unserer Streuobstgenossenschaft mit dabei. Schwarz überreichte dem Minister bei dieser Gelegenheit die allererste Flasche des neuen Streuobst-Cider von EinHeimischer. 

Cider.png

Bayernweites Pilotprojekt Sortenkartierung 2021

 

Birnen- und Apfelbäume, die oft noch von den Vorfahren gepflanzt wurden, bestimmen unser Landschaftsbild. Viele Bäume sind überaltert, die Sorten sind nicht mehr bekannt.

Im Rahmen des „Streuobstpaktes Bayern“ werden Äpfel und Birnen bestimmt, in einem bayernweiten Pilotprojekt. In den Landkreisen Kitzingen und Landshut werden Ende September und Ende Oktober Pomologen zusammenkommen, um die Früchte zu bestimmen und hoffentlich sogar verschollene Schätze zu heben.

 

Wenn Sie Ihre Sorten bestimmen lassen wollen,

finden Sie an dieser Stelle weitere Informationen!

Äpfel.png

Eine Million neue Streuobstbäume für Bayern 

Kurz vor der Sommerpause hat das bayerische Kabinett den "bayerischen Streuobstpakt" beschlossen. Ziel ist es, die etwa 6 Mio. Streuobstbäume, die es noch in Bayern gibt, zu erhalten und weitere 1 Mio. Streuobstbäume bis zum Jahr 2035 zu pflanzen. Nach heftigen Protesten und eingereichter Klage der Naturschutzverbände LBV (Landesbund für Vogelschutz) und BN (Bund Naturschutz in Bayern) gegen die bisherige Streuobstverordnung der Staatregierung, wird damit nun eine deutlich weitergehende Grundlage für den Erhalt des wertvollen Kulturgutes und Hort der Artenvielfalt geschaffen. Unter anderem sollen neue Fördermöglichkeiten, Marketingkonzepte und Verbraucherkampagnen den Streuobstbeständen zu gute kommen. 

Maulbeeren aus Mittelfranken

Paul Enghofer vom Bayerischen Rundfunk geht auf Spurensuche

nach Maulbeeren in den Burgbernheimer Streuobstwiesen. Zusammen mit Ernst Grefig, dem Stadtgärtner von Burgbernheim, entdeckt er die neue (oder alte?) Obstart.

Zum Video geht es hier

EinHeimischer am GenussMarktPlatz 2021

Zusammen mit einer Vielzahl anderer regionaler Köstlichkeiten konnte sich EinHeimischer am 14. August bei strahlendem Wetter auf dem Neustädter Marktplatz präsentieren. Nach langer Zeit nahezu ohne regionale Märkte, haben wir uns sehr gefreut, am GenusssMarktPlatz in Neustadt an der Aisch dabei zu sein!!! 

IMG_20210814_082902.jpg
IMG-20210817-WA0001.jpg

Internationaler Tag der Streuobstwiesen

am 30. April 2021 

Der Streuobstanbau ist im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes! 

Es wird Zeit, das zu feiern und auch auf europäischer Ebene auszubauen. Denn dieser Erfolg soll erst der Anfang sein. Auf Initiative der ARGE Streuobst und des Umweltdachverbands aus Österreich wurde der letzte Freitag im April zum Internationalen Tag der Streuobstwiesen erklärt! Wir, die Streuobstgenossenschaft Mittelfranken-West und die Stadt Burgbernheim freuen uns, zusammen mit vielen Partnern diesen Tag zu würdigen und zu einer Tradition zu machen.

Unter dem Motto "Streuobst ist überall" sammelt der Verein Hochstamm Deutschland, der sich für den Erhalt von Streuobstwiesen einsetzt, viele Aktionen rund um das Thema Streuobst. Damit sollen nicht nur die Öffentlichkeit und die Streuobstakteure in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht werden, sondern beispielsweise auch Polen, Tschechien, Luxemburg oder Belgien. Auch dort gibt es große, schützenswerte Bestände, die mit ähnlichen Problemen wie Pflegerückstand oder Preisverfall umzugehen haben. Der Erhalt der Vielfalt an Lebensräumen von bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten in unseren Streuobstwiesen ist - auch vor dem Hintergrund der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union - von sehr großer Bedeutung.

Die Streuobstlandschaft Burgbernheim und EinHeimischer sind mit dabei! Der Herr über die 30.000 Burgbernheimer Streuobstbäume, Stadtgärtner Ernst Grefig, stellt in einem Videobeitrag unsere einzigartige Landschaft vor. 

Streuobstanbau in Deutschland ist

Immaterielles Kulturerbe!

Jetzt ist es offiziell: Der Streuobstanbau in Deutschland ist ab sofort Immaterielles Kulturerbe. Dies bestätigten die Kulturminister der Länder am vergangenen Freitag bei der Kulturministerkonferenz. Sie gaben dem Antrag aus Baden-Württemberg statt. Gemeinsam mit 1,3 Millionen Unterstützerinnen und Unterstützern stellte Hochstamm Deutschland e.V. bereits während des letzten Bewerbungsverfahrens

im Jahr 2019 den Antrag. Die erfolgte Anerkennung würdigt nun das Engagement zahlreicher, oft ehrenamtlicher Streuobstakteure beim Erhalt dieser einzigartigen Kulturform.

Streuobstwiesen erhalten die Vielfalt an Obstsorten, sind ein Hotspot

der Biodiversität, ein prägender Teil der Kulturlandschaft und ein Stück regionale Identität. Sie sind aus einer landwirtschaftlich-kulturellen Entwicklung hervorgegangen und direkt an menschliches Wissen gebunden. Dabei sind die arbeits- und zeitintensive Pflege und Be-

wirtschaftung, die Obstverarbeitung, traditionelle Handwerkstechniken sowie verschiedene Feste und Bräuche Teil der Kulturform. Doch mit dem anhaltenden bundesweiten Rückgang der hochstammbesetzten Streuobstwiesen drohen die über Jahrhunderte entwickelten Praktiken und das Wissen über die Kulturform in Vergessenheit zu geraten.

Anerkennung für die Träger der Kulturform

Die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immaterielles Kulturerbe stellt in erster Linie eine öffentlich sichtbare Anerkennung der Kulturform und seiner Trägerschaft dar. Martina Hörmann, Vorsitzende des antragstellenden Vereins Hochstamm Deutschland ist begeistert: „Die Wertschätzung gebührt allen Streuobstakteurinnen und -akteuren, die die Streuobstkultur am Leben halten und zum Erhalt der Streuobstwiesen beitragen. Ihr da draußen, die jährlich Bäume schneidet und nachpflanzt, das Obst aufsammelt und tolle Produkte daraus herstellt, Fortbildungen und Lehrgänge durchführt oder mit Kindern Aktionen auf der Streuobstwiese organisiert, seid die Bewahrer dieser erhaltenswerten Kulturform und habt euch die Ankerkennung in dieser Form verdient“.

Danke an über 1,3 Millionen Unterstützerinnen und Unterstützer

Bei allen, die einen Beitrag bei der Antragstellung geleistet haben, ihre Erfahrungen und ihr Wissen geteilt haben, bedankt sich Hochstamm Deutschland e.V. ausdrücklich. Dazu zählen auch alle Organisationen und Einzelpersonen, die sich mit ihrer Unterschrift auf der Unterstützerliste hinter das Vorhaben stellten. „Mehr als 1,3 Millionen Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich hinter den Antrag gestellt und somit maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Das Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission hat die breite Beteiligung und transparente Arbeit des Vereins bei der Antragstellung herausgestellt und belohnt. Für unseren noch jungen Verein stellt die Würdigung unseres Antrags einen großen Erfolg dar“, zieht Ulfried Miller, zweiter Vereinsvorsitzender von Hochstamm Deutschland ein Resümee.

Auf zum europäischen Antrag

Nach dieser Anerkennung, geht Hochstamm Deutschland e.V. nun noch einen Schritt weiter. Der länderübergreifende, europäische Kulturerbe-Antrag steht nun im Fokus. Hierzu prüft der Verein erste Schritte und sucht mögliche europäische Kooperationspartner. Das Ziel lautet: Das Immaterielle Kulturerbe Streuobstanbau wird international – so wie die in Europa weit verbreiteten Streuobstwiesen. „In vielen europäischen Ländern sind Streuobstwiesen Teil der traditionellen Kulturlandschaft“, merkt Miller an, „genau dieses Potenzial wollen wir bündeln und Traditionen austauschen.“

Bereits weiteres innovatives Projekt im Werden

Zudem arbeitet der Verein bereits am nächsten Erfolg: Damit auch weiterhin hochwertige Produkte aus dem Obst der Hochstämme hergestellt werden und die Streuobstkultur und Streuobstwiesen langfristig erhalten werden, setzt Hochstamm Deutschland e.V. ein Gemeinschaftsmarketing-Projekt für 100%-Streuobstprodukte um. Dies hat zum Ziel die Bestände langfristig durch ein nachhaltiges Nutzungskonzept zu erhalten und bietet Erzeugern neben neuen Vermarktungsmöglichkeiten auch faire Preise für ihre Produkte. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Vereins unter www.hochstamm-deutschland.de 

Kir Regional beim Cider-World-Award 2020

Unser Kir Regional hat zusammen mit Hochstamm Deutschland e.V. beim Cider-World-Award 2020 in Frankfurt teilgenommen. Im folgendem Video wird der Kir Regional vorgestellt und online verkostet:

100_edited.png